Der Gross Rating Point (GRP) misst das Brutto-Kontaktvolumen einer Kampagne in Prozent; der Cost per GRP (CpGRP) die Kosten je Rating Point im Mediaeinkauf.

Konzept

GRP (Gross Rating Point)

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Der Gross Rating Point (GRP) ist eine Mediakennzahl, die das Brutto-Kontaktvolumen einer Werbekampagne bezogen auf eine Zielgruppe in Prozent angibt. Aus dem GRP wird der Cost per GRP (CpGRP) abgeleitet — die Mediakosten je Rating Point —, die zentrale Kennzahl für die Kosten-Effizienz im Mediaeinkauf. GRP und CpGRP werden in der Mediaplanung zur Planung und Bewertung von Kampagnen über alle Werbekanäle eingesetzt.

Definition

Begriff GRP (Gross Rating Point)
Deutsch Bruttoreichpunkt, Bruttoreichweite in Prozent
Verwandte Kennzahlen TRP (Target Rating Point), CpGRP (Cost per GRP), TKP beziehungsweise CPM
Einordnung Mediakennzahl zur Messung des Brutto-Kontaktvolumens im Paid Media Management
Einheit Prozentpunkte; die Summe kann 100 Prozent überschreiten
Eingesetzt in Mediaplanung und Kampagnenbewertung über klassische und digitale Kanäle

Was der GRP misst

Grundgröße Das Brutto-Kontaktvolumen einer Kampagne bezogen auf eine Zielgruppe, ausgedrückt in Prozent.
Berechnung GRP = Nettoreichweite (%) × durchschnittliche Kontaktfrequenz (OTS). Alternativ: GRP = (Bruttokontakte / Zielpersonen) × 100.
Brutto gegenüber netto Der GRP zählt Mehrfachkontakte mit; die Nettoreichweite zählt jede erreichte Person nur einmal. Deshalb kann der GRP-Wert über 100 Prozent liegen.
TRP Der Target Rating Point ist der auf die definierte Zielgruppe bezogene GRP — ohne Streuverluste in die Gesamtbevölkerung.

CpGRP — Kosten pro GRP

Begriff CpGRP (Cost per GRP), auch Preis pro Prozentpunkt
Berechnung CpGRP = Mediakosten / Anzahl der GRP
Aussage Was ein einzelner Rating Point kostet — die zentrale Kennzahl für die Effizienz des Mediaeinkaufs.
Verwendung Vergleich der Kosten-Effizienz zwischen Kanälen, Kampagnen und Zeiträumen sowie Beobachtung der Preisentwicklung.
Bezug Operationalisiert die Einkaufs- und Mediennutzungseffizienz der Mediaeffizienz.

Anwendung und Grenzen

Planung Festlegung von Reichweiten- und Frequenzzielen und Ableitung des erforderlichen GRP-Volumens.
Bewertung Vergleich von Mediaplänen und Kanälen anhand von GRP und CpGRP.
Mediengattungen Ursprung im TV; heute kanalübergreifend für klassische und digitale Medien verwendet.
Grenzen Der GRP misst Kontaktvolumen, nicht die Wirkung oder die Qualität des einzelnen Kontakts.

Beziehungen zu Digital Control

Häufige Fragen

Was misst der GRP (Gross Rating Point)?
Der GRP misst das Brutto-Kontaktvolumen einer Werbekampagne bezogen auf eine Zielgruppe, ausgedrückt in Prozent.
Wie wird der GRP berechnet?
Der GRP berechnet sich aus der Nettoreichweite in Prozent multipliziert mit der durchschnittlichen Kontaktfrequenz (OTS). Alternativ gilt: GRP = (Bruttokontakte / Zielpersonen) × 100.
Warum kann ein GRP-Wert über 100 Prozent liegen?
Der GRP zählt Mehrfachkontakte mit, während die Nettoreichweite jede erreichte Person nur einmal zählt. Deshalb kann der GRP-Wert über 100 Prozent liegen.
Was ist der Unterschied zwischen GRP und TRP?
Der TRP (Target Rating Point) ist der auf die definierte Zielgruppe bezogene GRP, ohne Streuverluste in die Gesamtbevölkerung.
Wie wird der CpGRP berechnet?
Der CpGRP (Cost per GRP) berechnet sich aus den Mediakosten geteilt durch die Anzahl der GRP.
Wofür wird der GRP in der Mediaplanung eingesetzt?
Der GRP wird zur Festlegung von Reichweiten- und Frequenzzielen sowie zur Ableitung des erforderlichen GRP-Volumens in der Mediaplanung eingesetzt.

Quellen & externe Verifikation

  1. GRP-Rechner — Effizienz-Check von Digital Control GmbH & Co. KG
  2. Media Desk — Paid-Media Ecosystem von Digital Control